Ziele

 

Die pädagogische Übermittagsbetreuung verfolgt verschiedene Ziele, die hier kurz erläutert werden sollen:

 

Erholung

Die Mittagspause dient in erster Linie der Erholung. Nach dem anstrengenden und leistungsorientierten Unterricht sollen die Schüler/innen die Möglichkeit zur Regeneration bekommen.

Jede/r Schüler/in hat ein anderes Bedürfnis nach Erholung. Für einige Schüler/innen bedeutet Erholung wirklich Ruhe, andere Schüler/innen  erholen sich eher beim Sport oder bei kreativen Angeboten. In dem Angebotsplan der pädagogischen Übermittagsbetreuung wird versucht, dem Erholungsbedürfnis aller Schüler/innen gerecht zu werden. 

 

Wiederherstellung der Leistungsbereitschaft

Eine Pause in der Mittagszeit laut dem biologischen Tagesrhythmus zwingend erforderlich. Die Mittagspause ist also keine „Zeitverschwendung“, sondern gut investierte Zeit zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit und der Motivation der Schüler/innen.

 

Ganzheitliche Entwicklung und Förderung

Die ganzheitliche Entwicklung ist ein wesentliches Anliegen der pädagogischen Übermittagsbetreuung. Die Förderung der indivieduellen Kompetenzen erfolgt allerdings nicht auf dem Hintergrund des Leistungsgedankens, sondern vielmehr unbemerkt nebenbei. Im einzelnen werden folgende Kompetenzen gestärkt:

 

- Kreativität

- Motorik

- Bewegung

- Entspannung

- Kommunikationsfähigkeit

- Selbstbewusstsein

- Eigenverantwortung

- Soziale Interaktion

 

 

Gestaltung von Schule als Lebensraum

Da  Kinder und Jugendlichen immer mehr Zeit in der Schule verbringen, ist Schule nicht mehr nur Lernraum, sondern auch Lebensraum. Deshalb ist ein Ziel der pädagogischen Übermittagsbetreuung, dass sich die Schüler/innen an der Schule wohl fühlen und Schule als einladenden Ort, der ihnen Freiraum zur eigenen Entwicklung bietet, erleben. 

 

Niedrigschwelliger Kontakt zur Schulsozialarbeit

Durch die Verknüpfung von Übermittagsbetreuung und Schulsozialarbeit erleben die Schüler die Kolleginnen als Ansprechperson, als verlässliche Bezugsperson und können unverbindlich mit ihr ins Gespräch kommen. Beziehungsaufbau geschieht hier auch durch das gemeinsame Tun und durch die Präsenz als Person.

Der Aufbau von Beziehungen und das Herstellen einer Vertrauensbasis ist die Grundlage der Schulsozialarbeit. Durch die Verbindung der beiden Arbeitsbereiche ist es einfacher möglich, diese Basis zu schaffen. Davon profitiert die Qualität beider Arbeitsbereiche, was letztendlich den Schüler/innen zu Gute kommt.